FAQ

Was ist eine Druckmesszelle und wie funktioniert sie?

Eine Druckmesszelle ist das zentrale Messelement eines Drucksensors. Sie wandelt den auf eine Membran wirkenden Druck in ein elektrisches Signal um. Dieses Signal kann anschließend von einer Elektronik ausgewertet und zur Druckmessung, Überwachung oder Regelung verwendet werden. 

Bei piezoresistiven Druckmesszellen von Metallux werden Widerstände in einer Wheatstone-Brückenschaltung eingesetzt. Durch den anliegenden Druck verformt sich die Membran geringfügig. Dadurch verändern sich die Widerstandswerte und es entsteht ein druckabhängiges elektrisches Ausgangssignal. Die Wheatstone-Brücke wird in der bewährten Dickschicht-Technologie aufgebracht.

Metallux entwickelt und fertigt Keramik-Druckmesszellen und Edelstahl-Druckmesszellen für industrielle Anwendungen, um Gase oder Flüssigkeiten präzise zu überwachen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Druckmesszelle und einem Drucksensor?

Eine Druckmesszelle ist das eigentliche druckempfindliche Sensorelement, während ein Drucksensor bzw. Drucktransmitter typischerweise weitere Komponenten wie Gehäuse, Prozessanschluss und Elektronik umfasst.

Die Druckmesszelle erfasst den Druck und wandelt ihn in ein elektrisches Signal um. Sie kann vom Kunden direkt in eine eigene Baugruppe oder ein kundenspezifisches Gehäuse integriert werden.

Druckmesszellen eignen sich deshalb besonders für OEM-Anwendungen, bei denen kompakte Bauformen oder eine anwendungsspezifische Integration gefragt sind.

Welche Arten von Druckmesszellen gibt es?

Druckmesszellen unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich Bauform, Baugröße, Druckbereich, Druckart und Ausgangssignal. Metallux bietet insbesondere Keramik-Druckmesszellen und Edelstahl-Druckmesszellen an.

Für keramische Druckmesszellen verwendet Metallux typischerweise 96 % Aluminiumoxid-Keramik (Al₂O₃). Das robuste Keramikmaterial eignet sich für die präzise Druckmessung in zahlreichen industriellen Anwendungen. Edelstahl-Druckmesszellen zeichnen sich insbesondere durch ihre hohe Überdruckbeständigkeit aus und eignen sich für Anwendungen, bei denen hohe Druckbelastungen auftreten oder die Materialeigenschaften von Edelstahl gefragt sind.

Je nach Ausführung stehen monolithische oder frontbündige Druckmesszellen für unterschiedliche Druckarten und Druckbereiche sowie mit verschiedenen elektrischen Ausgangssignalen zur Verfügung.

Welche Druckarten können mit Druckmesszellen gemessen werden?

Mit Druckmesszellen können je nach Ausführung Relativdruck, Absolutdruck und Sealed Gauge Druck gemessen werden.

Beim Relativdruck (Gauge) wird der Druck gegenüber dem aktuellen Umgebungsdruck gemessen.
Beim Absolutdruck dient ein Vakuum als Referenz.
Bei Sealed Gauge wird der Messdruck gegenüber einem definierten, eingeschlossenen Referenzdruck gemessen.

Welche Messart erforderlich ist, hängt von der jeweiligen Anwendung und den Umgebungsbedingungen ab.

Welche Druckbereiche können Druckmesszellen erfassen?

Metallux bietet Keramik-Druckmesszellen für Drücke von -1 bis 600 bar und Edelstahl-Druckmesszellen für Drücke von 10 bis 1.000 bar an. Je nach Ausführung lassen sich mit den Druckmesszellen Relativdruck, Absolutdruck oder Sealed Gauge Druck messen. 

Was ist der Unterschied zwischen monolithischen und frontbündigen Druckmesszellen?

Bei einer frontbündigen Druckmesszelle liegt die druckempfindliche Membran direkt zum Messmedium hin, während eine monolithische Druckmesszelle konstruktionsbedingt eine zurückliegende Membran aufweist.

Frontbündige Druckmesszellen sind besonders vorteilhaft bei viskosen, pastösen, verunreinigten oder zur Ablagerung neigenden Medien.

Die Entscheidung für eine Bauform hängt vom Medium, den hygienischen Anforderungen, der Reinigung und der Einbausituation ab.

Welche Ausgangssignale und Schnittstellen gibt es bei Druckmesszellen?

Druckmesszellen können je nach Ausführung analoge oder digitale Ausgangssignale bereitstellen.

Metallux bietet beispielsweise Druckmesszellen mit analogem Ausgangssignal, mit ratiometrischem Ausgangssignal von 10 bis 90 % der Versorgungsspannung sowie Ausführungen mit digitaler I²C-Schnittstelle an.

Die geeignete Signalart hängt von der gewünschten Signalverarbeitung und den Anforderungen der jeweiligen Anwendung ab.

Für welche Medien eignen sich Keramik- und Edelstahl-Druckmesszellen?

Die Medienbeständigkeit einer Druckmesszelle hängt im Wesentlichen von den medienberührenden Werkstoffen ab.

Keramische Druckmesszellen eignen sich für zahlreiche Flüssigkeiten und Gase und zeichnen sich durch eine hohe chemische Beständigkeit der Keramik aus. Edelstahl-Druckmesszellen können z.B. für Anwendungen mit Säuren oder Wasserstoff eingesetzt werden.

Bei aggressiven oder speziellen Medien sollte die Medienbeständigkeit immer für die konkrete Anwendung geprüft werden.

Welche Vorteile bieten keramische Druckmesszellen?

Keramische Druckmesszellen kombinieren eine robuste Bauweise mit hoher chemischer Beständigkeit, Langzeitstabilität und guten Messeigenschaften.

Keramik ist korrosionsbeständig und besitzt eine hohe mechanische Festigkeit. In Verbindung mit der Dickschichttechnologie lassen sich kompakte und zuverlässige Druckmesszellen für industrielle Serienanwendungen realisieren.

Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, Sensorelement und Elektronik an die Anforderungen der jeweiligen Anwendung anzupassen.

Worauf sollte man bei der Auswahl einer Druckmesszelle achten?

Bei der Auswahl einer Druckmesszelle sollten folgende Auswahlkriterien berücksichtigt werden:

  • Druckart
  • Druckbereich
  • Medium / Einsatzbereich
  • Einbausituation
  • Genauigkeit
  • Bauform
  • Ausgangssignal

Metallux unterstützt Kunden bei der Auswahl einer geeigneten Druckmesszelle für ihre Anwendung und entwickelt maßgeschneiderte Produkte.

Bietet Metallux kundenspezifische Druckmesszellen für OEM-Anwendungen an?

Ja. Metallux entwickelt und fertigt Druckmesszellen für OEM-Anwendungen und passt diese Produkte an kundenspezifische Anforderungen an.

Der Druckbereich, elektrische Eigenschaften, Ausgangssignal, Bauform oder weitere Produktparameter können auf die Anforderungen der Anwendung abgestimmt werden.

Was ist ein Hochspannungswiderstand?

Ein Hochspannungswiderstand ist ein elektrischer Widerstand, der für elektrische Anwendungen mit Spannungen entwickelt wurde. Er dient dazu, hohe Spannungen präzise zu messen, zu begrenzen, zu teilen oder sicher abzubauen und zeichnet sich durch eine hohe Spannungsfestigkeit, Langzeitstabilität und Zuverlässigkeit aus. Hochspannungswiderstände kommen unter anderem in der Röntgentechnik, Medizintechnik, Messtechnik, Prüftechnik, Antriebstechnik sowie in industriellen Hochspannungsanlagen zum Einsatz.

Die Metallux AG entwickelt und produziert seit über 40 Jahren Hochspannungswiderstände in Dickschichttechnologie auf Keramik für anspruchsvolle industrielle Anwendungen. Das Portfolio umfasst Standard- und kundenspezifische Lösungen mit hoher Präzision, ausgezeichneter Langzeitstabilität und hoher Zuverlässigkeit. Entwicklung und Fertigung erfolgen in Deutschland – von der Prototypenentwicklung bis zur Serienproduktion für OEMs weltweit.

Was zeichnet Hochspannungswiderstände der Metallux AG aus?

Die Hochspannungswiderstände der Metallux AG stehen für Zuverlässigkeit, Präzision und individuelle Anpassungsmöglichkeiten. Metallux entwickelt und fertigt Hochspannungswiderstände in unterschiedlichen Bauformen als Flachwiderstände und Rundwiderstände sowie als kundenspezifische Lösungen.

Das Portfolio umfasst unter anderem Hochspannungswiderstände, Impulswiderstände, Hochspannungsteiler, Hochspannungsnetzwerke, Widerstände für die Leiterplattenbestückung sowie einstellbare Hochspannungs-Potentiometer. Neben einem breiten Standardsortiment entwickelt Metallux maßgeschneiderte Lösungen, die exakt auf die technischen Anforderungen der jeweiligen Anwendung abgestimmt sind.

Dank jahrzehntelanger Erfahrung in der Dickschichttechnologie verfügt Metallux über umfangreiches Know-how bei der Entwicklung von Hochspannungswiderständen für anspruchsvolle Anwendungen. Die Produkte kommen weltweit unter anderem in der Medizintechnik, Energietechnik, Messtechnik, Antriebs- und Automatisierungstechnik sowie in der Röntgentechnik zum Einsatz.

Weltweit vertrauen namhafte Unternehmen auf die Qualität, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der Hochspannungswiderstände von Metallux.

Können Hochspannungswiderstände kundenspezifisch angepasst werden?

Ja. Die Hochspannungswiderstände der Metallux AG können individuell an die Anforderungen der jeweiligen Anwendung angepasst werden. Dank jahrzehntelanger Erfahrung in der Dickschichttechnologie entwickelt Metallux maßgeschneiderte Lösungen für OEMs und industrielle Anwendungen.

Je nach Einsatzgebiet können unter anderem folgende Eigenschaften individuell angepasst werden:

  • Widerstandswerte
  • Spannungsbereiche
  • Bauformen und Abmessungen
  • Anschlüsse
  • Toleranz
  • Schutzabdeckungen

In welchen Branchen kommen Hochspannungswiderstände zum Einsatz?

Hochspannungswiderstände werden überall dort eingesetzt, wo hohe Spannungen präzise gemessen, begrenzt, verteilt oder sicher abgebaut werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind die Medizintechnik, Röntgentechnik, Prüf- und Messtechnik, Energietechnik, Antriebs- und Automatisierungstechnik, Forschung sowie die industrielle Elektronik.

Zu den typischen Anwendungen gehören unter anderem:

  • Industrie-Röntgenanlagen (Detektion von Lunkern in Gussteilen)
  • Röntgenanlagen für Fremdkörperdetektion in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie
  • Defibrillatoren
  • Isolationsprüfgeräte
  • Elektrofilter
  • Spektrometer
  • Lade-, Entlade- und Bremswiderstände in der Antriebstechnik

Warum werden Hochspannungswiderstände in der Röntgentechnik eingesetzt?

Hochspannungswiderstände werden in der Röntgentechnik eingesetzt, um hohe Spannungen präzise zu messen, zu überwachen und zu regeln. Sie tragen dazu bei, dass Röntgensysteme zuverlässig, sicher und mit gleichbleibender Bildqualität arbeiten.

Typische Anwendungen sind:

  • Industrie-Röntgenanlagen zur Erkennung von Lunkern, Rissen und anderen Materialfehlern in Gussteilen
  • Röntgen-Inspektionssysteme zur Fremdkörperkontrolle in Lebensmittel- und Getränkeabfüllanlagen
  • Medizinische Röntgensysteme und Röntgenspektrometer wie CT und Mammographie
  • Gepäck-Röntgenanlagen an Flughäfen sowie in Sicherheits- und Kontrollbereichen
  • Mess- und Prüfsysteme für die elektrische Prüfung von Leiterplatten
  • Inspektionsanlagen zur Unterscheidung von Voll- und Leergut

Die Metallux AG entwickelt und fertigt Dickschicht-Hochspannungswiderstände für anspruchsvolle Anwendungen in der Röntgentechnik. Dank jahrzehntelanger Erfahrung entstehen sowohl Standardprodukte als auch kundenspezifische Hochspannungswiderstände, die exakt auf die Anforderungen der jeweiligen Röntgenanwendung abgestimmt werden.

Welche Aufgaben übernehmen Hochspannungswiderstände in der Antriebs- und Automatisierungstechnik?

Hochspannungswiderstände übernehmen in der Antriebs- und Automatisierungstechnik wichtige Aufgaben bei der Steuerung, Regelung und Absicherung elektrischer Antriebe. Sie dienen unter anderem als Ladewiderstände, Entladewiderstände und Bremswiderstände, um elektrische Energie gezielt zu begrenzen, abzubauen oder sicher abzuleiten. Dadurch tragen sie zur Betriebssicherheit, zum Schutz elektronischer Komponenten und zur zuverlässigen Funktion von Antriebssystemen bei.

Typische Einsatzbereiche sind:

  • Seil- und Kettenzüge
  • Industrietore und automatische Torantriebe
  • Gepäckförderanlagen und Fördersysteme
  • Frequenzumrichter
  • Wechselrichter
  • Spindelantriebe
  • Kondensatoren und Kondensatorbänke zum sicheren Laden und Entladen

Die Metallux AG entwickelt und fertigt Dickschicht-Hochspannungswiderstände für anspruchsvolle Anwendungen in der Antriebs- und Automatisierungstechnik. Neben einem breiten Standardsortiment realisiert Metallux auch kundenspezifische Hochspannungswiderstände, die hinsichtlich Widerstandswert, Leistung, Bauform und Umgebungsbedingungen exakt auf die jeweilige Anwendung abgestimmt werden.

Wo werden Hochspannungswiderstände in der Energie- und Umwelttechnik eingesetzt?

Hochspannungswiderstände sind ein wichtiger Bestandteil zahlreicher Systeme in der Energie- und Umwelttechnik. Sie übernehmen Aufgaben wie Spannungsmessung, Leistungsbegrenzung und Schutz elektronischer Komponenten.

Typische Einsatzbereiche sind:

  • Spannungswandler und Stromwandler zur präzisen Spannungsmessung und Spannungsüberwachung in Energieversorgungsnetzen
  • Bremswiderstände als Schutzelement für die sichere Zwangsabschaltung von Windkraftanlagen
  • Spannungsteiler in Transformatoren und Hochspannungsanlagen

Die Metallux AG entwickelt und fertigt Dickschicht-Hochspannungswiderstände für anspruchsvolle Anwendungen in der Energie- und Umwelttechnik. Neben Standardprodukten realisiert Metallux auch kundenspezifische Hochspannungswiderstände, die hinsichtlich Widerstandswert, Spannung, Leistung, Bauform und Umgebungsbedingungen exakt auf die jeweilige Anwendung abgestimmt werden.

Was bedeutet Langzeitstabilität bei Hochspannungswiderständen?

Die Langzeitstabilität eines Hochspannungswiderstands beschreibt seine Fähigkeit, den elektrischen Widerstandswert und seine technischen Eigenschaften auch über viele Jahre hinweg möglichst konstant beizubehalten. Eine hohe Langzeitstabilität sorgt für zuverlässige Messergebnisse, gleichbleibende Performance und eine lange Lebensdauer – selbst bei dauerhaft hohen Spannungen und anspruchsvollen Umgebungsbedingungen. Sie ist insbesondere in Anwendungen wie Hochspannungsmessung, Röntgentechnik, Medizintechnik, Prüftechnik und industriellen Hochspannungsanlagen von großer Bedeutung.
Hochspannungswiderstände der Metallux AG sind aufgrund ihres optimierten Produktionsprozesses auf eine hohe Langzeitstabilität ausgelegt und eignen sich für Anwendungen, bei denen dauerhaft präzise Messwerte und eine hohe Zuverlässigkeit gefordert sind.

Welche Technologien gibt es bei Hochspannungswiderständen?

Für die Herstellung von Hochspannungswiderständen kommen verschiedene Technologien zum Einsatz. Dazu gehören unter anderem Dickschichttechnologie, Dünnschichttechnologie, Drahtwiderstände sowie spezielle Film- und Komposit-Technologien. Welche Technologie die beste Wahl ist, hängt von den Anforderungen an Spannung, Leistung, Präzision, Temperaturverhalten und Langzeitstabilität ab.

Die Metallux AG setzt bei Hochspannungswiderständen auf die bewährte Dickschichttechnologie auf Keramikbasis. Diese Technologie ermöglicht eine hohe Spannungsfestigkeit, ausgezeichnete Langzeitstabilität, präzise Widerstandswerte sowie eine kompakte Bauweise. Hochspannungswiderstände in Dickschichttechnologie eignen sich besonders für anspruchsvolle Anwendungen in der Röntgentechnik, Medizintechnik, Prüf- und Messtechnik sowie in industriellen Hochspannungsanlagen.

Dank eigener Entwicklung und Fertigung in Deutschland realisiert die Metallux AG sowohl Standardprodukte als auch kundenspezifische Hochspannungswiderstände für OEM-Anwendungen – von Kleinserien bis zur Großserie.

Welche Toleranzen sind bei Hochspannungswiderständen möglich?

Die Toleranzen von Hochspannungswiderständen hängen von der jeweiligen Anwendung und den technischen Anforderungen ab. Je nach Einsatzgebiet sind unterschiedliche Präzisions- und Toleranzklassen erhältlich, um eine hohe Messgenauigkeit und zuverlässige Funktion sicherzustellen.

Typische Toleranzklassen sind beispielsweise ±0,5 %, ±1 %, ±2 %, ±5 %, ±10 % und ungetrimmt ±20 %. Welche Toleranz für eine Anwendung sinnvoll ist, hängt unter anderem von den Anforderungen an Genauigkeit, Langzeitstabilität und den Einsatzbedingungen ab.

Die Metallux AG entwickelt und fertigt Hochspannungswiderstände sowohl als Standardprodukte als auch als kundenspezifische OEM-Lösungen. Je nach Anforderung können Widerstandswert, Toleranz, Temperaturverhalten und weitere elektrische Eigenschaften auf die jeweilige Anwendung abgestimmt werden. Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl der passenden Toleranzklasse für Ihre Anwendung.

Welche Vorteile bieten Dickschicht-Hochspannungswiderstände?

Dickschicht-Hochspannungswiderstände haben zahlreiche Vorteile:

  • Kompakte Bauformen für platzsparende Konstruktionen
  • Hohe Spannungsfestigkeit auch bei anspruchsvollen Anwendungen
  • Hohe Langzeitstabilität und zuverlässige elektrische Eigenschaften
  • Präzise Widerstandswerte und hohe Genauigkeit
  • Kosteneffiziente Lösungen durch bewährte Dickschichttechnologie
  • Große Variantenvielfalt und kundenspezifische Ausführungen

Die Metallux AG entwickelt und fertigt seit vielen Jahren Dickschicht-Hochspannungswiderstände für anspruchsvolle industrielle Anwendungen. Neben Standardprodukten realisiert das Unternehmen auch kundenspezifische Lösungen, die exakt auf die Anforderungen der jeweiligen Anwendung abgestimmt werden.

Welche Arten von Industrie-Joysticks gibt es?

Industrie-Joysticks lassen sich grundsätzlich in Daumen-, Finger- und Hand-Joysticks unterscheiden. Die Metallux AG entwickelt und fertigt alle drei Bauformen für unterschiedliche industrielle Anwendungen. Je nach Bedienaufgabe, verfügbarem Bauraum und gewünschtem Funktionsumfang eignet sich eine andere Joystick-Bauform.

  • Daumen-Joysticks sind besonders kompakt und werden mit dem Daumen bedient. Sie eignen sich vor allem für Handbediengeräte, Armlehen und industrielle Funkfernsteuerungen sowie für Anwendungen mit begrenztem Bauraum.
  • Finger-Joysticks werden mit einzelnen Fingern bedient und ermöglichen eine präzise Steuerung bei kompakter Bauweise. Typische Einsatzbereiche sind industrielle Funkfernsteuerungen, Armlehnen und Bedienpulte sowie mobile Maschinen.
  • Hand-Joysticks werden mit der ganzen Hand bedient und eignen sich für umfangreichere Steuerungsaufgaben. Sie kommen beispielsweise in Baumaschinen, Landmaschinen, Flurförderzeugen, Kranen und anderen mobilen Arbeitsmaschinen zum Einsatz.

Neben der Bauform unterscheiden sich Industrie-Joysticks unter anderem durch Anzahl der Achsen, Hall- oder Potentiometer-Technologie, Ausgangssignale, Schnittstellen sowie mechanische und ergonomische Funktionen. Welche Ausführung am besten geeignet ist, hängt von den Anforderungen der jeweiligen Anwendung ab.

Hall-Joystick oder Potentiometer-Joystick – welche Technologie ist die richtige?

Ob ein Hall-Joystick oder ein Potentiometer-Joystick die bessere Wahl ist, hängt von den Anforderungen der jeweiligen Anwendung ab. Beide Technologien haben spezifische Vorteile und werden von der Metallux AG für industrielle Steuerungsaufgaben entwickelt und gefertigt. 

Der Hauptunterschied liegt in der Art der Positionsmessung: Potentiometer-Joysticks arbeiten mit mechanischem Kontakt, Hall-Joysticks arbeiten kontaktlos über Magnetfelder. 

Hall-Joysticks arbeiten mit einem berührungslosen Hall-Sensor. Dadurch erfolgt die Positionsmessung ohne mechanischen Kontakt. Hall-Joysticks eignen sich besonders für Anwendungen, bei denen eine hohe Messgenauigkeit, digitale Schnittstellen oder redundante Signale gefragt sind. Je nach Ausführung stehen analoge und digitale Schnittstellen wie PWM, CAN, SPI oder SAE J1939 zur Verfügung.

Potentiometer-Joysticks erfassen die Position über die bewährte Widerstandstechnologie. Sie ermöglichen eine absolute Positionsmessung und liefern ein absolutes analoges Ausgangssignal. Ein weiterer Vorteil ist ihre hohe Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Einflüssen (EMV), wodurch sie für viele industrielle Anwendungen eine wirtschaftliche und zuverlässige Lösung darstellen.

Ein besonderer Vorteil bei Metallux ist die eigene Entwicklung und Fertigung der Potentiometer-Technologie. Dadurch lassen sich beispielsweise Ausgangssignale, Spannungsbereiche, Kennlinien und weitere elektrische Eigenschaften flexibel an die Anforderungen der jeweiligen Anwendung anpassen.

Die Metallux AG bietet Industrie-Joysticks mit beiden Technologien und kann die Sensortechnologie passend zur jeweiligen Anwendung auswählen.

Welche Vorteile bieten Joysticks in Potentiometer-Technologie?

Joysticks in Potentiometer-Technologie erfassen die Position des Bedienhebels über einen präzisen Widerstandsgeber. Sie haben sich seit Jahrzehnten in industriellen Anwendungen bewährt und bieten zahlreiche Vorteile, insbesondere wenn eine absolute Positionsmessung, eine hohe EMV-Störsicherheit und ein wirtschaftliches Gesamtkonzept gefragt sind.

Zu den wichtigsten Vorteilen von Potentiometer-Joysticks gehören:

  • Absolute Positionsmessung: Keine Referenzfahrt nötig
  • Hohe Störsicherheit gegenüber elektromagnetischen Einflüssen (EMV) und damit eine zuverlässige Signalübertragung auch in anspruchsvollen Umgebungen
  • Präzise und lineare Positionserfassung für eine feinfühlige Maschinensteuerung
  • Bewährte und robuste Technologie, die sich seit vielen Jahren in industriellen Anwendungen erfolgreich bewährt hat
  • Wirtschaftliche Lösung für zahlreiche Maschinen und Fahrzeuge
  • Einfache Integration in bestehende Steuerungssysteme
  • Energieeffizient und langlebig: Minimaler Stromverbrauch und hohe Lebensdauer
  • Präzise analoge Signalausgabe: Perfekt für Anwendungen, die eine stabile und genaue Steuerung erfordern
  • Redundante Ausführung verfügbar
  • Hohe Lebensdauer bis 50 Mio Zyklen

Die Metallux AG entwickelt und fertigt die Potentiometer für ihre Joysticks selbst. Dadurch sind individuelle Anpassungen – beispielsweise bei Ausgangssignalen und Spannungsbereichen schnell und flexibel möglich. So entstehen kundenspezifische Joystick-Lösungen, die exakt auf die Anforderungen von OEMs und Maschinenherstellern zugeschnitten sind.

Welche Vorteile bieten berührungslose Hall-Joysticks?

Berührungslose Hall-Joysticks erfassen die Position des Bedienhebels mithilfe des Hall-Effekts und arbeiten ohne mechanischen Kontakt zwischen Sensor und Magnet. Dadurch bieten sie zahlreiche Vorteile für anspruchsvolle industrielle Anwendungen.

Zu den wichtigsten Vorteilen von Hall-Joysticks gehören:

  • Hohe Lebensdauer durch verschleißfreie, berührungslose Signalerfassung
  • Hohe Präzision und Wiederholgenauigkeit über die gesamte Lebensdauer
  • Zuverlässiger Betrieb auch bei häufigen Betätigungen und langen Einsatzzeiten
  • Wartungsarmer Betrieb, da keine mechanischen Kontakte verschleißen
  • Kompakte Bauformen für den Einsatz bei begrenztem Einbauraum
  • Vielfältige Schnittstellen wie analog, PWM, SPI oder CAN-Bus
  • Individuelle Ausstattungsmöglichkeiten wie Redundanz, LED-Beleuchtung, Vibrationsfeedback, Rastfunktionen oder Totmannschalter

Die Metallux AG entwickelt und fertigt berührungslose Hall-Joysticks für Baumaschinen, Landmaschinen, Flurförderzeuge, Krane, Kommunalfahrzeuge, Funkfernsteuerungen und viele weitere industrielle Anwendungen.

Wie viele Achsen kann ein Industrie-Joystick haben?

Industrie-Joysticks können je nach Anwendung ein-, zwei-, drei- oder mehrachsig (multiaxial) ausgeführt sein. Einachsige Joysticks steuern eine Bewegungsrichtung, zweiachsige Joysticks beispielsweise Bewegungen in X- und Y-Richtung. Drei- und mehrachsige Joysticks ermöglichen die gleichzeitige oder kombinierte Steuerung mehrerer Funktionen.

Die Metallux AG bietet 1-, 2-, 3- und mehrachsige Industrie-Joysticks in unterschiedlichen Bauformen und Ausführungen an. Welche Anzahl an Achsen geeignet ist, hängt von den benötigten Steuerfunktionen, dem Bedienkonzept und der jeweiligen Anwendung ab.

Welche Ausgangssignale und Schnittstellen bieten Industrie-Joysticks?

Industrie-Joysticks sind mit unterschiedlichen analogen und digitalen Ausgangssignalen sowie Kommunikationsschnittstellen erhältlich. Welche Ausführung geeignet ist, hängt von der Steuerung, der Maschinenarchitektur und den Anforderungen der jeweiligen Anwendung ab.

Die Metallux AG bietet Industrie-Joysticks je nach Baureihe und Ausführung unter anderem mit folgenden Ausgangssignalen und Schnittstellen an:

  • Analoge Ausgangssignale (z. B. Spannung oder Strom)
  • PWM (Pulsweitenmodulation)
  • SPI (Serial Peripheral Interface)
  • CANOpen
  • SAE J1939

 Je nach Anwendung sind außerdem redundante Ausgangssignale, unterschiedliche Spannungsversorgungen sowie kundenspezifisch angepasste elektrische Eigenschaften möglich.

Was bedeutet Redundanz bei Joysticks?

Redundanz bedeutet bei einem Industrie-Joystick, dass mehrere unabhängige Signale zur Positionsbestimmung bereitgestellt werden. Die Maschinensteuerung kann diese Signale miteinander vergleichen und dadurch Abweichungen oder Fehler erkennen.

Redundante Industrie-Joysticks werden insbesondere in Anwendungen eingesetzt, bei denen hohe Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit bestehen, beispielsweise in Baumaschinen, Landmaschinen, Kranen, Flurförderzeugen, Kommunalfahrzeugen oder Funkfernsteuerungen.

Die Metallux AG bietet Industrie-Joysticks mit redundanten Ausgangssignalen sowohl in Hall- als auch in Potentiometer-Technologie an. Je nach Baureihe und Anwendung können die Joysticks an die spezifischen Anforderungen von OEMs und Maschinenherstellern angepasst werden.

Welche Funktionen und Ausstattungsoptionen sind bei Industrie-Joysticks verfügbar?

Industrie-Joysticks können je nach Anwendung mit unterschiedlichen mechanischen Funktionen und Ausstattungsoptionen konfiguriert werden. Die passende Ausführung beeinflusst das Bedienverhalten, die Ergonomie und die sichere Steuerung der Maschine

Die Metallux AG bietet je nach Joystick-Baureihe unter anderem folgende Optionen:

  • Rückstellend zur Mitte
    Nach dem Loslassen kehrt der Joystick durch Federkraft automatisch in die Mittelstellung zurück.
  • Rückstellend zum Endanschlag
    Bei bestimmten Ausführungen führt die Feder den Joystick nach dem Loslassen automatisch in eine definierte Endposition zurück.
  • Rast-Stufen mit Rückstellung zur Mitte
    Der Joystick rastet beim Betätigen in bis zu fünf definierten Positionen ein und kehrt nach dem Loslassen selbstständig in die Mittelstellung zurück.
  • Rast-Stufen mit Arretierung
    Der Joystick verbleibt in jeder gewählten Rastposition, bis er erneut bewegt wird. Je nach Ausführung sind bis zu fünf Rast-Stufen möglich.
  • Stufenlose Arretierung (Reibebremse)
    Der Joystick bleibt in der gewählten Position stehen. Diese Ausführung kann je nach Modell zusätzlich mit einer Rastung in der Mittelstellung kombiniert werden.

Je nach Anwendung und Baureihe können diese Funktionen mit unterschiedlichen Kulissenformen, Griffformen, Schaltern, Tastern und Sensortechnologien kombiniert werden. Darüber hinaus sind kundenspezifische Anpassungen an die jeweilige Bedien- und Steuerungsaufgabe möglich.

Welche Joysticks eigenen sich für Funkfernsteuerungen?

Für industrielle Funkfernsteuerungen eignen sich besonders kompakte, präzise, robuste und energieeffiziente Industrie-Joysticks. Je nach Anwendung kommen vor allem Finger-Joysticks und Daumen-Joysticks zum Einsatz. Die passende Bauform hängt unter anderem vom verfügbaren Einbauraum, der Anzahl der Achsen, den benötigten Funktionen und den Anforderungen der Maschinensteuerung ab.

Die Metallux AG entwickelt und fertigt Industrie-Joysticks für Funkfernsteuerungen sowohl in Hall- als auch in Potentiometer-Technologie. Potentiometer-Joysticks eignen sich besonders für batteriebetriebene Funkfernsteuerungen, da sie eine sehr geringe Stromaufnahme haben und damit zu einer langen Batterielaufzeit beitragen können. Zusätzlich sind sie aufgrund ihres Funktionsprinzips unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Einflüssen.

Je nach Baureihe und Anwendung sind unter anderem redundante Ausgangssignale, Rastfunktionen, Totmannschalter, LED-Beleuchtung oder Vibrationsfeedback verfügbar.

Metallux Joysticks kommen unter anderem in Funkfernsteuerungen für Baumaschinen, Krane, Forst- und Landmaschinen, Flurförderzeuge, Kommunalfahrzeuge sowie Marineanwendungen zum Einsatz.

Link zum Praxisbeispiel: Seit über 15 Jahren setzt Gross-Funk Industrie-Joysticks von Metallux in seinen Funkfernsteuerungen ein. Die Joysticks werden dabei an die Anforderungen der jeweiligen Anwendung angepasst.

Für welche Maschinen und Anwendungen eignen sich Industrie-Joysticks?

Industrie-Joysticks werden überall dort eingesetzt, wo Maschinen, Fahrzeuge und Geräte präzise, sicher und ergonomisch gesteuert werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind

  • Land- und Forstmaschinen: Traktoren, Agrarmaschinen, Harvester
  • Baumaschinen: Radlader, Bagger, Krane
  • Kommunalfahrzeuge: Kehrmaschinen, Müllwagen
  • Flurförderzeuge: z.B. Gabelstapler
  • Hubarbeitsbühnen
  • Marine und Wasserfahrzeuge: Schiffe, Boote, Motorjachten, Wasserscooter
  • Medizintechnik: z.B. elektrische Rollstühle und medizinische Geräte
  • Robotik und Automatisierungstechnik
  • Industrielle Funkfernsteuerungen
  • Bedienpulte und Armlehnen

Die Metallux AG entwickelt und fertigt Industrie-Joysticks für unterschiedlichste industrielle Anwendungen. Je nach Einsatzgebiet und Anforderungen stehen Daumen-, Finger- und Hand-Joysticks mit Hall- oder Potentiometer-Technologie sowie unterschiedlichen mechanischen und elektrischen Ausführungen zur Verfügung.

Welche Joystick-Lösung geeignet ist, hängt unter anderem von Einbauraum, Bedienkonzept, Anzahl der Achsen, Umgebungsbedingungen und benötigten Funktionen ab.

Praxisbeispiel: Wie Industrie-Joysticks der Metallux AG in Funkfernsteuerungen eingesetzt werden, zeigt unser Anwenderbericht mit Gross-Funk. Hier Anwenderbericht lesen

Wer entwickelt und fertigt kundenspezifische Industrie-Joysticks?

Die Metallux AG entwickelt und fertigt maßgeschneiderte Industrie-Joysticks für OEMs, Maschinenhersteller und Hersteller industrieller Funkfernsteuerungen. Als Hersteller mit eigener Entwicklung, eigener Fertigung und mehr als 25 Jahren Erfahrung im Bereich Industrie-Joysticks bietet Metallux ein modulares Produktportfolio, das flexibel an unterschiedliche technische und funktionale Anforderungen angepasst werden kann.

So entstehen maßgeschneiderte Joystick-Lösungen, bei denen unter anderem folgende Eigenschaften individuell konfiguriert werden können:

  • Hall- oder Potentiometer-Technologie
  • Daumen-, Finger- oder Hand-Joysticks
  • Anzahl der Achsen
  • Betätigungskräfte und Federcharakteristik
  • mechanische Funktionen wie Raststufen, Federrückstellung und Reibebremse
  • Totmannfunktion
  • Griffe, Taster und Bedienelemente
  • redundante Ausgangssignale
  • analoge Ausgangssignale, PWM, SPI, CAN-Bus oder SAE J1939
  • LED-Beleuchtung und Vibrationsfeedback
  • Kabel und Steckverbinder

Ein besonderer Vorteil der Metallux AG ist die eigene Entwicklung und Fertigung der Potentiometer-Technologie. Dadurch können beispielsweise Ausgangssignale, Spannungsbereiche, Kennlinien und weitere elektrische Eigenschaften besonders flexibel an die Anforderungen der jeweiligen Anwendung angepasst werden.

Ob Baumaschine, Landmaschine, Flurförderzeug, Kran, Kommunalfahrzeug oder industrielle Funkfernsteuerung – Metallux entwickelt und fertigt kundenspezifische Industrie-Joysticks für unterschiedlichste industrielle Anwendungen.

Was ist ein Wegsensor und wofür wird er eingesetzt?

Ein Wegsensor (auch Wegaufnehmer oder Linearwegsensor) ist ein Sensor zur Messung linearer Wege und Positionen. Er erfasst die Bewegung eines Objekts und wandelt diese in ein elektrisches Signal um. Wegsensoren werden eingesetzt, um Positionen, Verfahrwege oder Hubbewegungen präzise zu messen und zu überwachen.

Wegsensoren kommen in zahlreichen industriellen Anwendungen zum Einsatz, beispielsweise in Maschinenbau, Automatisierungstechnik, Medizintechnik, Landmaschinen, Baumaschinen, Prüftechnik, Verpackungsmaschinen, Fördertechnik sowie in Mess- und Regelanlagen.

Die Metallux AG entwickelt und fertigt potentiometrische Wegsensoren für industrielle Anwendungen. Dank der absoluten Positionsmessung, der hohen Linearität, der EMV-Störsicherheit und der langen Lebensdauer eignen sich die Sensoren besonders für anspruchsvolle OEM-Anwendungen. Je nach Einsatzgebiet bietet die Metallux AG Standardlösungen sowie kundenspezifische Wegsensoren, die hinsichtlich Messbereich, Bauform, Ausgangssignal und mechanischer Ausführung individuell angepasst werden können.

Wie funktioniert ein Wegsensor?

Ein potentiometrischer Wegsensor erfasst die lineare Position eines beweglichen Objekts und wandelt sie in ein elektrisches Signal um. Dazu bewegt sich ein Schleifer entlang einer Widerstandsbahn. Je nach Position des Schleifers ändert sich die abgegriffene Spannung, sodass jeder Position ein eindeutiges Ausgangssignal zugeordnet werden kann. Dieses bewährte Messprinzip ermöglicht eine präzise,  einfache, zuverlässige und kosteneffiziente Positionsmessung.

Die Metallux AG entwickelt und fertigt potentiometrische Wegsensoren für industrielle Anwendungen. Dank der absoluten Positionsmessung steht die aktuelle Position unmittelbar nach dem Einschalten zur Verfügung – eine Referenzfahrt oder Initialisierung ist nicht erforderlich. Dadurch eignen sich die Sensoren besonders für anspruchsvolle OEM-Anwendungen im Maschinenbau und in der Automatisierungstechnik. Je nach Einsatzgebiet sind unterschiedliche Messbereiche, Bauformen und mechanische Ausführungen verfügbar. Darüber hinaus können die Sensoren kundenspezifisch an die individuellen Anforderungen angepasst werden.

Welche Arten von Wegsensoren gibt es?

Zur Wegmessung stehen verschiedene Sensortechnologien zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem potentiometrische Wegsensoren, induktive Wegsensoren, magnetostriktive Wegsensoren, LVDT-Wegsensoren, optische Wegsensoren sowie Laser-Wegsensoren. Welche Technologie die richtige ist, hängt von den Anforderungen der jeweiligen Anwendung ab.

Die Metallux AG ist auf die Entwicklung und Fertigung potentiometrischer Wegsensoren spezialisiert. Diese zeichnen sich durch ihre absolute Positionsmessung, hohe Linearität, EMV-Störsicherheit, einfache Integration und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Sie eignen sich besonders für industrielle Anwendungen im Maschinenbau, der Automatisierungstechnik, der Medizintechnik sowie für mobile Arbeitsmaschinen. 

Metallux bietet die Wegsensoren in verschiedenen Versionen auf Leiterplatte, als Foliensensor oder als individualisierbares Potentiometer-Element an.

Je nach Anwendung entwickelt die Metallux AG Standard- und kundenspezifische Wegsensoren, die hinsichtlich Messbereich, Bauform, Ausgangssignal und mechanischer Ausführung individuell an die Anforderungen von OEMs und Maschinenherstellern angepasst werden können.

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